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Intro

Ich wollte diesem Land immer nur Gutes tun…

Es ist lange her, dass mein Bruder, mein Vater und ich hier aufgenommen wurden. Die Leute fragten nicht woher wir kamen und nicht wer wir waren….. sie nahmen uns mit offenen Händen auf.

Dass dieses Land gequält wurde, war mir schon in jungen Jahren klar. Dämonen, Untote und schließlich auch Drachen bedrohten hier die Lebewesen. War es in unserem Geburtsland schon schlimm gewesen, sollten wir hier erfahren, dass es nicht eine Nacht gab in der man ruhig schlafen konnte. Mein Vater gab sich alle Mühe uns gute Ausbildung zuteil werden zu lassen. Mehr noch, er gab uns in vermeintlich gute Obhut, da er von seinen eigenen Dämonen verfolgt wurde und uns nicht gefährden wollte. Welch ein Narr. Wir hätten ihn gebraucht und nicht Lehrer und Drillmeister.

Die Jahre gingen ins Land und ich traf meine Familie nur selten. Die Treffen waren voll Liebe und trotzdem mussten wir uns gemeinsam immer wieder gegen die Höllenwesen dieses Landes und auch die unserer Heimat wehren.

Mein Bruder war erwachsen geworden, wie ich. So wie ich dem magischen Wege folgte, folgte mein jüngerer Bruder dem Weg der Kampfkunst. Und so wie ich ein Meister der Magie wurde, wurde mein Bruder ein wahrer Meister der Waffen.

Unseren Vater sahen wir nur mehr sehr selten. Die Verfolger, welche uns aus dem alten Reich hier her gefolgt waren, hatte er getötet oder auf ihre Heimatebenen gebannt. Trotzdem hatte er Angst durch seine Anwesenheit meinen Bruder und mich zu gefährden.

Vaters Erbe war stark in uns. So wie sie meinen Geist für die Studien schärfte brachte sie meinem Bruder Kraft und Schnelligkeit. Wäre Vater nur hier gewesen um uns zu lehren wie wir sein Blut, das auch in unseren Adern floss, kontrollieren können.

Mein kleiner Bruder reiste durch die Welt. Mehr noch: er verließ sie, besuchte die Insel auf der wir geboren wurden und traf in weit entfernten Ländern Heerführer, Dämonen und Götter. Vater hingegen war verschollen. Manchmal hörte ich Geschichten die nach im klangen, jedoch beweise dafür, dass er noch lebt, bekam ich nie.

Ich widmete mich weiter meinen Studien, übte mich in Praxis und wurde mächtiger als meine Lehrer. Die Erkenntnis, dass ich es schaffen würde dem Land den Frieden zu bringen war mir klar, als ich die Seele eines Re’Eldar in mich aufnahm. War ich vorher schon mächtig, teilte ich mir jetzt meinen Geist mit einem Wesen, das Jahrhunderte alt und magisches Wissen aus längst vergangenen Epochen sein eigen nannte. Ich lernte und erkannte, dass schließlich nur mein Geist den Mut dazu aufbringen würde sich gegen all die Boshaftigkeit aufzulehnen. Somit setzte ich dem Re’Eldar ein Ende und meine Macht wuchs ins Unermessliche.

Ich stellt mich dem Dämon, der uns so lange gequält hatte. Ich besiegte ihn und mit seinem Tod stahl ich seine Essenz. Mein Vater, mein Bruder… waren sie wirklich bei mir und halfen sie mir gegen die Bestie, oder waren es nur Trugbilder die mir dieser Abschaum vorgaukelte. Sie sind tot, beide, Vater und Bruder, diese Abscheulichkeit ohne Augen riss sie mit in den Tod. Was mir noch bleibt, ist, dieses Opfer zu würdigen. Den Weg der Gerechtigkeit einzuschlagen und dem Land, das uns so viel Gutes gab einen Gutteil zurück zu zahlen.

Ich werde Vater und Kervi ehren. Ich werde Whenua den Frieden bringen. Die Untoten unter der Stadt sind vernichtet, der Drache wurde von mir besiegt und auch seine Macht wohnt jetzt in mir. Bald werden alle erkennen, dass ich die Heilung für Whenua bin.

Ich wollte diesem Land immer nur Gutes tun…